Die Bevölkerung ist in Schock nach dem erneuten Erdbeben

Aus Angst vor neuen Erschütterungen nach dem schweren Erdbeben, das Nepal erneut erschütterte, übernachtet Nepals Bevölkerung im Freien. Mission East bietet Schutz und sauberes Trinkwasser. "Die Bevölkerung ist in Schock nach dem Erdbeben, das Nepal am Morgen des 12. Mai 2015 erschütterte. Die Menschen sind auf die Straßen gelaufen, wo sie stundenlang blieben“ sagt Peter Drummond Smith, Mission Easts Nothilfekoordinator vor Ort. Mission East unterstützt 30.000 Menschen in neun Dörfern im Sindhupalchok, von denen einige sich nur 20 Kilometer von dem Epizentrum des jüngsten Erdbebens 86 Kilometer nordöstlich der nepalesischen Hauptstadt Katmandu befinden. "Jeden Tag leben Menschen in Angst vor neuen Erdbeben. Deswegen wagen sie es nicht, in den Ruinen ihrer Häuser zu leben. Sie werden in vorläufigen Unterkünften untergebracht, die mit den Planen errichtet wurden, die wir zusammen mit Seil, Kanister, Tassen, Seife und Wasserfilter verteilt haben. Die Notunterkünfte sind sicherer als ihre Häuser", sagt Peter Drummond Smith. Und schon bald erwartet eine neue Katastrophe die notleidende Bevölkerung. "Der Monsun wird in wenigen Wochen die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen bringen. Wir kämpfen gegen die Zeit, um Menschen zu helfen, bevor der Monsun beginnt. Wir verteilen Planen und Seil, damit die Menschen Unterkunft haben, und wir sorgen für sauberes Trinkwasser um die Ausbreitung von Epidemien zu vermeiden,“ erklärt Peter Drummond Smith. Mission East verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit der Katastrophenvorsorge in den Bergen von Nepal und wird natürlich auf diese Sachkenntnis zurückgreifen. "Es gibt relativ einfache Methoden bei der Schaffung einer Struktur, damit die Häuser gegen künftige Erdbeben widerstandsfähiger werden. Mission East wird diese Hilfe leisten. Aber der Bedarf ist so groß, dass wir alle Ressourcen brauchen, die wir bekommen. Wir sind jetzt im Einsatz und werden die kommenden Monate und Jahre unsere Arbeit fortsetzen.", sagt Peter Drummond Smith.