Frauen und Kinder vom IS Terror befreit – jetzt brauchen sie unsere Hilfe, um überleben zu können

Eine Gruppe von Frauen und Kindern wurde von dem Islamischen Staat während des Besuches von Kim Hartzner in Kirkuk im Nordirak befreit. Diese Flüchtlinge benötigen dringend viele Dinge, um über den Winter zu kommen. Mission East ist vor Ort und verteilt Essen sowie Hygieneartikel. „Wir begegneten einer Gruppe von Menschen, die gerade zuvor aus der ISIS-Gefangenschaft befreit wurde“ sagt Kim Hartner, der gerade von einem Besuch eines Dorfes nahe Kirkuk im Nordirak zurückgekehrt ist. „Kurdische Soldaten hatten diese Menschen über die Grenze gebracht, wo die Gruppe von Frauen und Kindern auf der Erde mit den wenigen Sachen, die sie hatten, saßen“ fuhr er fort. Sie hatten kaum Eigentum bei sich. Es war ein erschreckender Anblick, es zeigte aber auch, dass unsere Hilfe weiter bitter nötig ist. 

Kim Hartzner besuchte ein Dorf nahe der Stadt Kirkuk, das etwa sieben Kilometer von der Frontlinie der IS entfernt liegt. Rund 200 Familien leben dort in verwahrlosten und unmöblierten Wohnungen in unfertigen Bauten, die sie als notdürftige Unterkunft zum Schutz vor Wind und Regen verwenden. „Diese Menschen haben alles auf ihrer Flucht vor IS verloren. Wir verteilen dort Reis, Öl zum Kochen und Hygieneartikeln an sie aus. Seife, Desinfektionsmittel, befüllte Kanister sowie andere Mittel, die notwendig sind, um sie vor Krankheiten zu schützen“, sagt Hartzner. Die Lage der Gruppe von Frauen und Kindern ist so verzweifelt, dass es sehr schnell klar wird, dass sie dringendst noch mehr Hilfe benötigen. Der Winter naht rasch und diese Flüchtlinge werden Opfer von Kälte und Krankheiten sein, wenn sie die notwendige Hilfe nicht bekommen. „Jeder einzelner Flüchtling sagte, dass sie Decken und Kleidung benötigen sowie Sonstiges, was dazu beiträgt, um warm zu bleiben. Wir müssen noch mehr für diese Tausenden von Menschen tun, die unter den Folgen des Krieges und der Konflikte leiden. Sie sind zwar dem Krieg entkommen, aber leben noch ganz in dessen Nähe. Sie sind in einer gefährdeten, verwundbaren Situation und sind gänzlich von externer Hilfe abhängig“.