Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal

Sauberes Trinkwasser und Schutz für 30.000 Obdachlose

Im Nachgang zu dem verheerenden Erdbeben in den neun Dörfern nordöstlich von Kathmandu leistet Mission East Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal. Insgesamt sollen in über 8.000 Menschen durch das Erdbeben und die Nachbeben getötet worden sein. Tausende sind durch einstürzende Gebäude verletzt worden, Hunderttausende sind obdachlos und mehr als einer Million Menschen fehlt es an Nahrung.

Mission East ist vor Ort und bietet Soforthilfe für Menschen, die Haus, Familie und Hab und Gut verloren haben. Es werden unter anderem Planen zum Schutz für betroffene Familien ausgeteilt sowie Wasserreinigungstabletten für 720.000 Liter Trinkwasser.

Mission East arbeitet in neun Dörfern in Sindhupalchok nordöstlich von Kathmandu. Mission East wurde von lokalen Behörden als die einzige verantwortliche Hilfsorganisation für das Gebiet ausgewählt. Sindhupalchowk hat die höchste Zahl der Todesfälle im Verhältnis zur Bevölkerung. Bis zu 90 Prozent der Häuser sind so zerstört, dass durch die häufigen Nachbeben die Gefahr für den Zusammenbruch besteht. Rund 30.000 Menschen sind direkt von der Katastrophe in den neun Dörfern betroffen.

Mission East arbeitet seit 2009 für die Katastrophenvorsorge in Nepal, kennt die lokalen Behörden und arbeitet eng mit der lokalen NGO Nepal Nationale Dalit Social Welfare Organization (NNDSWO) zusammen, die lange Zeit in Sindhupalchok gearbeitet hat. Mission East arbeitet darüber hinaus eng mit Tearfund und mit Medair zusammen, die in Notfallmedizin spezialisiert sind.