Mission East hilft den Menschen im zerstörten Mossul

Die Terror-Kämpfer des IS wurden aus der irakischen Stadt vertrieben. Doch sie hinterließen vor allem im Westteil Mossuls Not und Verwüstung. Mission East steht den Menschen bei und hilft bei der Schaffung neuer Perspektiven.

 

Im Juli 2017 gelang es dem irakischen Militär und den kurdischen Peschmerga-Kämpfern, die Terrororganisation "Islamischer Staat" gänzlich aus Mossul zu vertreiben. Der blutige und aufreibende Häuserkampf hat in den Straßen und Menschen Spuren hinterlassen. Nun beginnt der Wiederaufbau in der Stadt. Tausende von verzweifelten Einwohnern im westlichen Mossul haben von Mission East Nahrungsmittel erhalten. Aber auch psychischer Beistand ist wichtig. Besonders für traumatisierte Kinder. In sechs von uns versorgten Gemeindezentren bekommen Kinder und Jugendliche die Chance zu spielen, zu lernen, und dabei ihre Traumata zu überwinden.

 

Unsere Mitarbeiter bieten dringende Nothilfe, aber auch Starthilfen für eine längerfristige Wiederansiedlung. Dazu gehören Decken, Matratzen, Küchenutensilien und Hygiene-Sets. Mission East hilft darüber hinaus Rückkehrern dabei, ihre Lebensgrundlagen wiederaufzubauen. Die Menschen sollen befähigt werden, sich schnellstmöglich wieder selbst zu versorgen und ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Ein Weg dazu ist der Anbau von Lebensmitteln in Gewächshäusern.

 

Hier geht's zu Videos und Fotos auf Instagram.

 

Mission East ist ein fester Partner der Menschen im Irak geworden

 

Seit 2014 hat Mission East mehr als 200.000 Menschen im Nordirak geholfen. Die Operation ist die größte in der Geschichte der Organisation. Der Irak ist derzeit eine der gefährlichsten Kriegszonen der Welt. Mehr als drei Millionen Menschen wurden wegen des andauernden bewaffneten Konflikts und der Verfolgung ethnischer Minderheiten aus ihren Häusern vertrieben. Mission East war bereits von 2003 bis 2006 im Irak tätig und entschied sich aufgrund der schweren humanitären Krise, die von dem IS verursacht wurde, 2014 in das Land zurückzukehren. Auf dem Berg Sinjar war Mission East eine der wenigen internationalen Hilfsorganisationen, die Tausenden vertriebenen Jesiden, die vom islamischen Staat blutig verfolgt wurden, Hilfe leistete.