Unsere Arbeit

Inklusionsprojekte in Armenien

Diskriminierung, Vernachlässigung und Armut sind für viele Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und ihren Familien in Armenien alltäglich. Menschen mit Behinderungen gelten oft als minderwertig. Vorurteile durch die Gesellschaft und die Unfähigkeit der Schulen, ein angemessenes Lernumfeld zu schaffen führen dazu, dass diese Kinder entweder gar keine Schule besuchen oder aber eine, die ihre besonderen Bedürfnisse nicht berücksichtigt. So "existieren" die Kinder einfach, ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie fühlen sich wertlos und als Belastung für ihre Familien. Ein geringes Selbstwertgefühl vermindert häufig den Wunsch zu lernen und wichtige Fähigkeiten zu erwerben und führt zu Akzeptanz von Elend und Armut.

Schaffung eines integrativen Lernumfeldes in Armenien

Ziel des Projekts ist es sicherzustellen, dass alle Kinder mit Behinderungen und besonderen pädagogischen Bedürfnissen eine an ihre Bedürfnisse angepasste Bildung erhalten. Das Projekt ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase wird der Fokus vor allem auf die Umwandlung von Regelschulen in integrative Schulen in der Provinz Tavusch gesetzt, die zweite Phase findet in Eriwan, der Hauptstadt Armeniens statt.

Projektziel: Etablierung einer qualitativ hochwertigen, integrativen Bildung für Kinder mit Behinderungen und besonderen Bildungsbedürfnissen.

Projektwirkung:

1. Phase: 77 Regelschulen in Tavusch werden in integrative Schulen umgewandelt, mit geschultem Personal und angepassten Ressourcenräumen; 77 Elternunterstützungsgruppen werden ausgebildet und befähigt, die Rechte ihrer Kinder zu wahren; das Modell des Universal Inclusive System of Education in Tavush wird unter aktiver Beteiligung zivilgesellschaftlicher Gruppen und Netzwerke evaluiert und ergänzt und fördert die landesweite Replikation.

2. Phase: Das Recht von Kindern mit besonderen Bedürfnissen auf Bildung wird in 65 Regelschulen in Eriwan gestärkt; 65 Elternunterstützungsgruppen wirken als starke zivilgesellschaftliche Akteure, die die Rechte ihrer Kinder auf eine qualitativ hochwertige und integrative Bildung einfordern; eine starke und befähigte Zivilgesellschaft fördert das Modell des Universal Inclusive System of Education zur Replikation in anderen Regionen des Landes.

Projektlaufzeit:

1.Phase: Juli 2016 - Januar 2018

2. Phase: Juli 2017 - Juni 2019

Projektregionen:

1.Phase: Tavush Provinz

2. Phase: Eriwan 

Geber: Civil Society in Development (CISU)

Partner: Bridge of Hope

 

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