Armenien

Armenien ist seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion von Armut, Instabilität und dem anhaltenden kriegerischen Konflikt mit Aserbaidschan gezeichnet. Die ländliche Bevölkerung leidet besonders stark unter Armut und unzureichender Versorgung der Regionen.

Seit über 20 Jahren hilft Mission East den hilfebedürftigen Menschen in Armenien. Unsere Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder mit Behinderungen, die in vielen Teilen Armeniens keinerlei Hilfe erhalten, ein würdiges Leben zu ermöglichen und sie in die Gesellschaft zu integrieren. Aus Scham werden sie häufig von ihren Angehörigen versteckt und leben unter erbärmlichen Verhältnissen. Diese Kinder haben ohne unsere Unterstützung keine Chance.

Einige unserer Ziele haben wir in Armenien bereits erreicht: Es ist uns gelungen, fünf regionale Zentren zu etablieren, die Kinder mit Behinderungen medizinisch betreuen und Diagnosen stellen. Außerdem besteht die Möglichkeit, ärztliche Behandlungen, Therapien und Rehabilitationsmaßnahmen wahrzunehmen.

Durch Kurse in Englisch und Computernutzung sollen die Kinder und Jugendlichen außerdem Fähigkeiten erlernen, die ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen. Eltern organisieren sich mittlerweile in zahlreichen Interessenvertretungen und Integrationspädagogik konnte als fester Bestandteil der Lehrerausbildung etabliert werden.

Die Situation der Kinder mit Behinderungen hat sich durch unsere Programme nachhaltig verbessert – doch es gibt noch viel zu tun für die Marginalisierten in Armenien. Ein weiteres Projekt in Armenien hat zum Ziel, die HIV/AIDS-Epidemie im Lande zu reduzieren, indem besonders ausgesetzte Bevölkerungsgruppen gegen die Krankheit geschutzt werden. Das Projekt befasst sich auch mit der Unterstützung und Aufklärung von Menschen mit HIV/AIDS.