Bangladesch

Im Herbst 2017 flohen mehr als 600.000 Rohingyas aus Myanmar nach Bangladesch. Seit Monaten leben sie nun in behelfsmäßigen Notunterkünften. Die Rohingya sind Opfer von gewaltsamen Vertreibungen aus Myanmar und sind im benachbarten Bangladesch in Sicherheit. Doch auch in den Notunterkünften ist das Leben sehr schwer.

Die heftige Überschwemmungen während der Monsunzeit zerstörten viele der selbst gebauten Häuser aus Bambusstöcken und Planen, darunter auch improvisierte Kliniken. Die größte Gefahr der Überschwemmungen liegt aber in der Verbreitung von Krankheiten. Deswegen schulen wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner Medical Teams International (MTI) vor Ort die Menschen bei der Aufrechterhaltung ihrer Hygiene und helfen bei dem Erichten neuer Kliniken, Medizinischer Behandlung, Psychosozialer Beratung und der Nahrungsmittelverteilung.