Unsere Arbeit

Hilfe für Vertriebene in Irak

Projektziel:

Das übergeordnete Ziel des Projektes ist es, den durch den Konflikt im Irak betroffenen Binnenflüchtlingen, Vertriebenen und Rückkehrern eine grundlegende Versorgung und psychosoziale Unterstützung und Stabilisierung zukommen zu lassen. Damit wird zum humanitären Notfallplan für den Irak beigetragen.

Konkret soll rechtzeitig Nothilfe und Wiederaufbauhilfe geleistet werden und fortlaufenden Versorgung mit WASH und NFI-Gütern/Unterkunft sichergestellt sowie die Schutzbedürfnisse der vertriebenen Bevölkerung in den Gouvernements Ninewa und Kirkuk erfüllt werden.

Hintergrund:

Innerhalb der letzten zwei Jahre, wurden 3,3 Millionen Menschen durch die andauernden Konflikte im Irak vertrieben, wodurch eine der größten Flüchtlingskrisen der Welt entstand. Mission East arbeitet seit 2014 im Irak und unterstützt Binnenflüchtlinge, die vor Gewalt geflohen sind und ihr Hab und Gut zurücklassen mussten und von der Flucht und Not traumatisiert sind. Die Situation unterliegt einem ständigen Wandel. Die Binnenflüchtlinge benötigen derzeit vor allem Haushaltsgeräte, Unterkünfte, sauberes Wasser und Schutz.

Durchführung:

Das Projekt beinhaltet die Verteilung von Heizmitteln, Bargeldhilfen und Dinge für die grundlegende hygienische Versorgung, inklusive Frauenhygieneartikeln. Es werden Schulungen zur Sensibilisierung für Hygiene durchgeführt und Unterstützung für den Aufbau und die Verbesserung von Sanitäranlagen geleistet. Bargeld und Material für Unterkünfte wird an Bedürftige verteilt in Abhängigkeit von den Bedürfnissen im Winter und im Sommer. Es werden kinderfreundliche Zentren etabliert, um geflüchteten Kindern eine Schutzzone zu bieten, wo sie sich erholen, spielen und lernen können und psychosoziale Unterstützung erhalten.

Geber:

Deutsches Auswärtiges Amt

Projektnummer:

IRQ-GMFA-003

Region:

Ninewa-Gouvernement, Mossul und Umgebung, Kirkuk-Gouvernement