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Corona Blog II: Aleppo

Ich habe in meinem Leben viel mitgemacht. Seit Jahren herrscht in meiner Heimat Krieg, wochenlang habe ich mich mit meiner Familie in Bunkern vor den Bomben versteckt, habe auf Nachrichten von verschwunden Freunden gewartet, habe Familienmitglieder verloren. Doch das Leben geht weiter, wir geben nicht auf! Jetzt steht die Welt wegen der Pandemie still. Sie betrifft jeden. Nicht nur uns in Syrien, sondern auch die Menschen in Europa. Wir sind es gewohnt, unsere Häuser aus Angst vor dem Tod nicht zu verlassen, doch einfach ist es immer noch nicht, wird es niemals sein.

Corona: Eine Gefahr von vielen

Sie sind im Krieg geboren. Ihre ersten Erinnerungen sind die von Bomben und dann Flucht. Jetzt leben sie im Libanon. Dicht gedrängt mit anderen Geflüchteten aus Syrien. Ihre Eltern finden keine Arbeit, wissen nicht, wie sie sie ernähren sollen, wissen nicht, ob sie jemals ihre Heimat wiedersehen.

Corona Blog I: Aleppo

Jeden Tag kämpfen wir gegen das Corona Virus in den Krisengebieten dieser Welt. Heute Bilder aus Aleppo, Syrien von unserer Partnerorganisation Dorcas. Seit neun Jahren herrscht dort Ausnahmezustand. Jetzt kommt das Virus noch dazu. Zwischen 18 und 6 Uhr gilt in Aleppo eine strenge Ausgangssperre.

COVID-19 response in Nepal!

Partnerarbeit ist das A und O! Unter den Auflagen, die zur Zeit auf Grund der weltweiten Pandemie herrschen, Nothilfe zu leisten ist eine Herausforderung. Doch wir mekren nun mehr denn je, wie wertvoll unsere enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern vor Ort ist.

Corona Response in Syrien

In Syrien wurden bislang wenig Corona Fälle gemeldet, doch niemand weiß, wie hoch die Dunkelziffer ist. Die Menschen in Syrien brauchen dringend Hilfe. Seit Anfang des Bürgerkrieges leben sie in Angst und Schrecken, in Armut, haben alles verloren. Mit dem Corona-Virus ist nun eine weitere Gefahr dazu gekommen, zuhause bleiben können sich nur wenige leisten, Social Distancing ist oft unmöglich. Unsere Hilfshotline läuft ununterbrochen. Nur der enorme Druck hält uns davon ab, am Telefon in Tränen auszubrechen. Doch nicht zu weinen ist fast unmöglich.

Wenn Social Distancing unmöglich ist

Wir befinden uns im Ausnahmezustand. Wissen nicht, wie lange wir unsere Häuser nicht verlassen können. Wissen nicht, was nach Corona kommt. Wir haben eine leise Ahnung davon bekommen, wie sich Verletzlichkeit anfühlt. Wie wichtig Solidarität ist. Erinnern uns daran wie stark wir Menschen miteinander verbunden sind, dass wir aufeinander angewiesen sind.

Erfolge 2020

Inklusion
25.744
Menschen
Katastrophenvorsorge
37.432
Menschen
Nothilfe
391.546
Menschen
Ernährungssicherung
13.333
Menschen
Schaffung von Lebensgrundlagen
25.198
Menschen
WASH: Wasser, Sanitär,Hygiene
56.911
Menschen