Presse | Mission East Germany

Presse

Mai / 2019 - Weltspiegel

Droht Nordkorea eine große Hungersnot? Ja, sagt der Leiter der Hilfsorganisation Mission East Kim Hartzner. Die deustch-dänische NGO verteilte jüngst 400 Tonnen Lebensmittel in dem kommunistischen Staat. Aber mehere zehntausend Tonnen Nahrung würden dort noch gebraucht. Aus Nordkorea kommend macht Kim Hartzner im ARD-Studio in Peking einen Zwischenstopp und erzählt von seinen Eindrücken.


Mai / 2019 - Wirtschaftswoche

Die deutsch-dänische Hilfsorganisation Mission East warnt vor einer Hungersnot in Nordkorea – dort regnete es in diesem Jahr bisher nur drei Mal.

Peking. Nordkorea steht laut der deutsch-dänischen Hilfsorganisation Mission East wegen einer schweren Dürre vor der größten Hungersnot seit Jahren. „Wenn es nicht regnet in den nächsten zwei Wochen, dann droht eine Hungerkrise“, warnte Mission-East-Gründer Kim Hartzner am Dienstag nach seiner Rückkehr aus dem weitestgehend isolierten Land in Peking.

Die Situation in Nordkorea wird dramatischer


März / 2019 - Deutschlandfunk 

Dürre, Überschwemmung, missratene Ernte – in Nordkorea herrscht akute Hungersnot. „Die Kinder sterben hinter geschlossenen Türen“, sagt Mission-East-Geschäftsführer Kim Hartzner im Deutschlandfunk und appelliert an die Weltgemeinschaft, zu helfen. „Wir müssen über die politische Situation hinwegschauen.“

Kim Hartzner im Gespräch mit Martin Zagatta

Hungersnot in Nordkorea„Wenn wir nicht helfen, wird die Regierung auch nichts tun“

Hilfsorganisationen: die nordkoreanische Bevölkerung ist zu 40 Prozent unterernährt (picture-alliance / dpa / epa afp Pool)


August / 2018 - tagesschau.de

Kim Hartzner, Gründer von Mission East, spricht bei tagesschau.de über die Not in Nordkorea, die er bei seiner jüngsten Reise in das isolierte Land kennengelernt hat.

"Eine völlig unbeachtete humanitäre Krise"

Außenpolitisch stehen die Zeichen auf Entspannung. Doch weitaus weniger beachtet: Nordkorea droht eine massive Hungersnot. "Hunderttausende Menschenleben sind in Gefahr," sagt Entwicklungshelfer Hartzner im tagesschau.de-Interview.


April / 2018 - NDR DAS! Magazin

Kim Hartzner, unser Geschäftsführer und Gründer, war  bei DAS! im NDR Fernsehen zu sehen. In dem Portrait von Kim zeichnet der NDR nach, wie und warum Kim und wir die Welt jeden Tag ein kleines bisschen zum Besseren verändern.


 

Dezember / 2017 - Deutschlandfunk Kultur

Kim Hartzner wurde von dem Journalisten Klaus Pokatzky für den Deutschlandfunk Kultur nach seinem bewegten Leben, seinen Vorfahren und seiner aktuellen Arbeit befragt.

"Ich habe es kaum verkraften können"

1991 gründeten René Hartzner und sein Sohn Dr. Kim Hartzner die Hilfsorganisation Mission East.

Kim Hartzner im Gespräch mit Klaus Pokatzky (Zusamenfassung)


 

Mai / 2018 - enorm Magazin

"Die Zukunft fängt bei dir an“ - unter diesem Claim hat das enorm-Magazin ein Interview mit dem Geschäftsführer von Mission East Kim Hartzner über sein Leben, seine Motivation und über seine Arbeit in seiner ersten Ausgabe 2018 veröffentlicht. Das enorm-Magazin stellt inspirierende Menschen und ihre Projekte vor, die die Welt bereits verändert haben. Wir freuen uns mit dieser Vorstellung geehrt zu werden.

„Ich muss in diese Krisengebiete“

Kim Hartzner reiste mit seinem Vater Anfang der 90er häufig durch Osteuropa und gründete 1991 als Reaktion auf die Armut die Hilfsorganisation Mission East.


Dezember / 2018 - Kirchenzeitung Köln

Jana Göpel, Geschäftsführerin der Hilfsorganisation „Mission East“ und Nadim Ammann, Leiter des Referats „Hilfen für die Mission“ im Erzbistum Köln, waren gemeinsam im Irak. Im Interview mit der Kirchenzeitung Köln sprechen sie über die Reise.

"Gottesdienst in ausgebrannten Kirchen"

Im November 2018 begleitete Nadim Ammann, Vertreter des Erzbistum Kölns Mission East in einige Projekte im Irak.


Dezember / 2018 - Domradio.de

Kim Hartzner, Gründer von Mission East und Nadim Ammann, Vertreter der Weltkitche im Erzbistum Köln, sprechen im Interview mit dem Domradio im Erzbistum Köln über ihre Irakreise und die zukünftige Zusammenarbeit von Mission East und dem Erzbistum Köln.

 

"Viele fröhliche aber auch traurige Gesichter"

 

Vor knapp einem Jahr verkündete die irakische Regierung den vollständigen Sieg über die Dschihadisten. Wie geht es nun den Christen dort? Das Erzbistum Köln hat sich mit Vertretern der Partnerorganisation "Mission East" ein Bild gemacht

DOMRADIO.DE: Im Dezember vor einem Jahr erklärte die irakische Regierung den Sieg über den IS. "Mission East" ist seit 2014 dort und jetzt mit dem Erzbistum Köln vor Ort gewesen. Herr Hartzner, was machen Sie genau?

Kim Hartzner (Mission East-Mitbegründer und Geschäftsführer): Nach der sogenannten Befreiung waren wir die ersten in der Stadt, um Nothilfe zu leisten. Unsere Leute sind an die Kriegsfront gegangen, um den Leuten zu helfen. Sie haben mir erzählt, wie Eltern durch den Kugelregen gerannt sind, um Hilfe für Kinder zu suchen. Da sind Leute durch einen Fluss geschwommen, um Nahrungsmittel, Küchengeräte und Decken zu besorgen. Deshalb das war wirklich Nothilfe in äußerstem Maße.

DOMRADIO.DE: Seit dem Sieg über den IS sind Sie immer noch vor Ort. Diese Nothilfe, die Sie gerade beschrieben haben, ist glücklicherweise nicht mehr nötig. Warum sind Sie aber immer noch dort?

Hartzner: Jetzt helfen wir den Leuten, wieder nach Hause zurückzukehren. Wir wollen ihnen dabei helfen, sich eine Zukunft aufzubauen. Sehr viele Leute haben die Hoffnung verloren. Es gibt eine sehr hohe Arbeitslosigkeit. In Mossul zum Beispiel sind 80 Prozent der Jugendlichen arbeitslos. Da muss man eingreifen.

DOMRADIO.DE: Wie sieht denn der Wiederaufbau im Moment aus? Wie viele Leute können vielleicht schon wieder ordentlich wohnen?

Hartzner: Vor dem Krieg lebten in Mossul um die zwei Millionen Leute. Dreiviertel der Menschen sind zurück. Aber es fehlt oft die Basis für ein Leben. Fast eine halbe Million Kinder können nicht in die Schule. Daher haben wir Kinderzentren eingerichtet, wo wir ihnen den Umgang mit dem Computer, Englisch und Arabisch lernen. Die kehren zurück, weil die Regierung sie zur Rückkehr zwingen möchte. Dabei haben viele Angst. Besonders die religiöse Minderheiten. Die Jesiden und die Christen haben die Sorge, dass der IS immer noch lebendig ist und sich im westlichen Teil des Landes stärkt.

DOMRADIO.DE: Sie sagen, die Jesiden und Christen haben Angst, dass der IS zurückkehrt. Zuletzt kam auch die Nachricht, dass der IS immer noch da ist. Wie muss man sich das vorstellen?

Hartzner: Der IS ist in der Fläche besiegt worden. Das heißt, bei meiner letzten Reise vor zwei Jahren, gab es wirklich eine Grenze. Da gab es den freien Irak und den durch den IS besetzten Irak. Das gibt es nicht mehr. Das gesamte Gebiet ist wieder Irak.

Aber es gibt natürlich versteckte Zellen vom IS. Die machen nach wie vor Probleme durch Anschläge. Diese Unsicherheit gibt es nach wie vor. Wenn man Flüchtlinge - insbesondere die Jesiden - fragt, was sie brauchen, um zurückzukehren, dann antworten sie: Sicherheit. Die ist aber nach wie vor nicht gewährleistet. Das ist der Grund, warum sie immer noch in ihren Zelten leben.

DOMRADIO.DE: Es gibt natürlich viele Projekte, die den Menschen eine Zukunft im Nordirak ermöglichen wollen. Sie vom Erzbistum Köln, Herr Ammann, haben sich einige Projekte angeguckt, wo genau waren Sie denn unterwegs?

Nadim Ammann (Referatsleiter Weltkirche des Erzbistums Köln im Nordirak): Wir waren vor allen Dingen im Norden des Iraks unterwegs - also im kurdischen Gebiet. Ich wollte mir unbedingt die Ninive-Ebene, das Traditionsgebiet der Christen, anschauen. Ich wollte mir ein Bild davon verschaffen, wie die Christen zurückkehren. Wir waren am Fuß des Sindschar-Gebirges. Dort lebten die Jesiden schon lange vor dem Krieg. Wir wollten sehen, welche Möglichkeiten die Jesiden haben, zurückzukommen.

DOMRADIO.DE: Und wie sieht es da aus?

Ammann: Ganz unterschiedlich. In der Ninive-Ebene hatte ich zunächst den Eindruck, dass das Leben zurück ist. Die Städte pulsieren. Die Leute sitzen draußen in Restaurants. Es waren viele junge Menschen unterwegs.

Nur schaut man sich die Häuser an, dann sieht man auch viele leerstehende Gebäude. Sie sind noch nicht wieder bewohnt, sind ausgebrannt und noch immer zerstört. Daran sieht man, dass noch lange nicht alle Bewohner zurück sind - nicht einmal die Hälfte.

DOMRADIO.DE: Möchten Sie denn zurück?

Ammann: Das Hauptproblem ist die Erwerbstätigkeit. Die Menschen, die einen Betrieb haben, einen Kiosk betreiben oder ein Restaurant betreiben, die einem Handwerk nachgehen können, die irgendwie über die Runden kommen, die wohnen meist wieder bei sich daheim. Für die Menschen, die keine Arbeit haben und auch keine Perspektive für ihre Kinder sehen, ist es sehr schwer. Das sieht man auch in den Gesichtern. Ich habe sehr fröhliche Gesichter gesehen, aber auch sehr traurige.

DOMRADIO.DE: Jetzt unterstützt das Erzbistum Köln die Arbeit von "Mission East". Warum?

Ammann: Als Erzbistum haben wir keine Leute vor Ort. Wir haben keine eigenes Büro. Wir sind immer auf Partner vor Ort angewiesen. "Mission East" ist so ein Partner. Sie haben Personal vor Ort und eine große Erfahrung in diversen Ländern. Meine Reise hat mir einen Einblick in die Arbeit von "Mission East" ermöglicht. Das ist eine Arbeit, die sich auf die Bedürftigen konzentriert - in dem Fall vor allen Dingen auf die Christen und Jesiden. Wir planen für das kommende Jahr gemeinsam, den Menschen zu helfen, wieder Arbeit zu finden.

Ganz konkret aber haben wir jetzt für dieses Jahr noch Hilfe bei Winter-Utensilien geplant. Noch immer ist es nämlich so, dass die Leute nicht ausreichend Geld haben, um sich etwa Decken und Kerosin für den Winter zu kaufen. Der Winter ist im Irak sehr kalt. Das haben wir selber auch erleben können, weil es gerade anfing, kalt zu werden. Das ist notwendig und da haben wir gerade in unserer letzten Projekt-Bewilligung Mittel für "Mission East" bereitgestellt.

Das Interview führte Heike Sicconi.


Juli / 2017 - Deutschlandfunk

Kim Hartzner wurde von dem Journalisten Martin Zagatta für den Deutschlandfunk zu der Lage Menschen im befreiten Mossul befragt.


Juni / 2018 - Neues Deutschland

Andreas Fritsche berichtet in Neues Deutschland über die Zusammenarbeit von Mission East und dem Land Brandenburg.

"Jesiden erhalten endlich Hilfe"

Das Land zahlt der Organisation »Mission East« 495 000 Euro für Projekt im Sinjar-Gebiet

Oft wird gefordert, Menschen vor Ort zu helfen, Flüchtlinge nah ihrer Heimat zu versorgen. Aber häufig dient das nur als Ausrede, um selbst keine Flüchtlinge aufnehmen zu müssen. Bei der Hilfe vor Ort geschieht dann überhaupt nichts. Anders geht das Land Brandenburg jetzt mit den Jesiden um. Die von der Terrormiliz IS brutal verfolgte Minderheit erhält zunächst im Nahen Osten finanzielle Unterstützung und dann auch noch in Brandenburg.

Staatssekretär Martin Gorholt (SPD) ist Brandenburgs Beauftragter für Internationale Beziehungen und gerade von einer Informationsreise nach Irak und Kurdistan zurückgekehrt. Durch die irakische Hauptstadt Bagdad sei er mit Schutzweste und Helm zur deutschen Botschaft gefahren worden, erzählte Gorholt, um zu verdeutlichen, wie fragil die Sicherheitslage dort noch immer ist.

Am Freitag übergab der Staatssekretär in Potsdam der Hilfsorganisation »Mission East« einen Zuwendungsbescheid über 495 000 Euro. Das Geld soll für ein Gemeinschaftszentrum im Sinjar-Gebiet verwendet werden.

Jana Göpel erklärte, was unter anderem mit dem Geld geschehen sollte. Arbeitsvermittlung und Bewerbungstraining beispielsweise, sagte die Büroleiterin der Hilfsorganisation in Deutschland. Außerdem gibt es vom Land Brandenburg noch 93 400 Euro für ein geplantes Projekt in der Provinz Sulaimaniyaa. Dort sollen Vergewaltigungsopfer betreut werden. Details könne er leider nicht verraten, weil mit den Partnern Stillschweigen vereinbart worden sei, bedauerte Projektkoordinator Arvid Vormann. Er ist bei Wadi, einem Verein für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit tätig.

Weltweit gibt es eine Million Jesiden, darunter 100 000 in Deutschland. 450 000 Jesiden lebten 2014 - vor dem Angriff der Terrormiliz IS - im Sinjar-Gebiet. 350 000 von ihnen flüchteten, vornehmlich in kurdische Gebiete. Man weiß von 6417 Jesiden, die in Gefangenschaft geraten sind. Die Männer tötete der IS in der Regel sofort, die Jugendlichen bildete er zu Kindersoldaten aus, und die Frauen hielt er als Sklaven, wobei viele Frauen immer wieder vergewaltigt worden sind. Die Hälfte der Gefangenen befindet sich noch immer in der Gewalt der Terrormiliz oder gilt als verschollen, die anderen konnten mittlerweile aus den Fängen des IS flüchten oder befreit werden. Ständig kommen auch immer noch Jesidinnen und Jesiden frei.

Die vergewaltigten Frauen - rund 1200 Namen stehen in einer diesbezüglichen Kartei - sind schwer traumatisiert. 400 von ihnen nahm das Land Baden-Württemberg auf, für die übrigen 800 wird noch nach einer Lösung gesucht. Besonders tragisch ist das Schicksal jener Frauen, die durch Vergewaltigung schwanger wurden und Kinder zur Welt brachten. Diese Kinder gelten wegen der IS-Kämpfer, die ihre Väter sind, als Muslime. Sie stehen als solche außerhalb der streng konservativen jesidischen Gemeinschaft, in der Kinder offiziell nur aus Ehen zwischen Jesiden hervorgehen dürfen. Die Frauen und Kinder könnten deswegen nicht mehr integriert werden, habe ihm das weltliche Oberhaupt der Jesiden, Mîr Tashin, bestätigt, sagte Gorholt. Surik Djndeyan, dem Vorsitzenden des weltweiten jesidischen Parlaments, war allerdings die Feststellung wichtig, dass die Jesiden die vergewaltigten Frauen durchaus akzeptieren.

Es bleibt das Problem der Kinder. Darum will das Land Brandenburg zwei Gruppen aufnehmen, zusammen 60 betroffene Mütter und Kinder. Eine der Gruppen wird möglicherweise in Eberswalde untergebracht. Über den Ort für die andere könne er noch nichts sagen, bedauerte Gorholt.

Bereits 2016 beschloss der Landtag mit großer Mehrheit ein Hilfsprogramm für die Jesiden. Lange ging es damit nicht voran, doch endlich, seit einem halben Jahr, »spüren wir Bewegung in der Staatskanzlei«, würdigte die Landtagsabgeordnete Andrea Johlige (LINKE).


17. März / 2017 - ZDF heute journal

Kim Hartzner, Geschäftsführer von Mission East, redet im ZDF Heute Journal über die Not von Menschen, die vor den Kämpfen in Mossul fliehen müssen und der Hilfe, die Mission East leistet.


 

 

Kontakt

Jana Göpel

Büroleiterin Berlin / Office Manager Berlin

Mission East Deutschland e.V.

Marienstraße 29 / 10117 Berlin

Skype: Jana Goepel

Tel: 0049 (30) 20215780

jana.goepel@missioneast.de

 

 

 

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