corona Irak
ByJohanna Fipp17 Jun 2020 |

Corona-Hilfe Irak

Am 22.März.2020 schloss der Irak mit den ersten registrierten Fällen einer Corona-Infektion die Grenzen und verhängte einen strengen Lockdown. Schulen, Universitäten, Restaurants, Märkte wurden geschlossen. Tausende Menschen verloren ihren Lebensunterhalt und wissen nicht, wann die nächste Mahlzeit kommt. 

Mission East ist es gelungen, trotz der strengen Regelungen eine spezielle humanitäre Genehmigung für die Verteilung von Hilfspaketen in Kirkuk und Hawija in begrenzten Zeitintervallen zu erhalten.
Wir konnten bereits Hygienekits und Informationen an 5.400 intern vertriebene Iraker*innen verteilen.

Da unsere Zentren, in denen insbesondere Kinder, Jugendliche und Frauen psychosoziale Unterstützung erhalten, vorübergehend geschlossen sind, haben wir eine Hotline eingerichtet, unter der sie sich beraten lassen oder weitere Unterstützung anfordern können.

"Es sind oft Frauen, die anrufen. Frauen, die entweder Opfer von Gewalt sind oder ihre Familien einfach nicht unterstützen können. Viele sind verzweifelt, wir versuchen sie so gut wie möglich zu unterstützen und öffnen unsere Zentren, sobald die Behörden dies zulassen ", sagt Edward Santiago, der Landesdirektor von Mission East Irak.

Mission East unterstützt die Menschen im Irak seit Beginn der Krise 2014 und dem Terror des so genannten Islamischen Staat. Der aktive Krieg ist zwar beendet doch nach Schätzungen des HRP sind im Irak 2019 über 6,5 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mit Corona ist die Zahl gestiegen und Mission East mobilisert alle Kräfte, um die Menschen vor Ort weiterhin zu unterstützen. 

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