Traumabehandlung Kinder Syrien Libanon

Wovon Kinder träumen

 

 

Eine Haustür, die nur darauf wartet, dass jemand die Stufen emporgeht, die Tür öffnet und nach Hause kommt. Eine schmale Gasse mit weißen Vordächern, durch die unbekümmert Menschen schlendern, im Hintergrund die blaue Moschee. Ein knieender Mann mit geschlossenen Augen, ein Buch in der Hand, ob er wohl betet? Auf der linken Seite eine Frau, in einem schwarzen Gewand, auch der Hintergrund ist düster, auf der rechten Seite wieder die Frau, doch jetzt ist das Bild voller Farben und Wärme, die Frau braucht sogar einen Sonnenschirm.

Worte können heilen. Aber Kinder, die Kriege, Zerstörung, den Tod eigener Familienmitglieder erlebt haben, versagt oft die Sprache. Das Erlebte kann nicht ausgesprochen werden. Doch wenn ein Kind einen Stift in die Hand nimmt, die Augen schließt und beginnt zu malen, kann es Erinnerungen, Gefühle und Gedanken ausdrücken, die es versucht hat wegzusperren oder die lang vergessen schienen.

Mission East arbeitet im Libanon mit geflüchteten und traumatisierten Kindern. Viele haben am Anfang gar nicht gesprochen. Mit der Zeit fiel es ihnen leichter. Sie malten ihre Erlebnisse und sprachen darüber. Während sie am Anfang Bomben malten, können Sie in der Sicherheit der Kinderzentren wieder anfangen zu träumen. Sie malen Szenen ihrer Heimat, an die sie sich losgelöst vom Krieg erinnern, tröstliche Szenen, durch die sie einen Schritt auf ihre Vergangenheit zu machen, um Hoffnung und Mut zu schöpfen und um damit in die Zukunft zu blicken.

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