Maria hat nie aufgehört zu träumen

Maria war eines der ersten Kinder mit Behinderungen, das Mission East in Tadschikistan unterstützt hat. Mittlerweile ist sie 19 Jahre alt und hat ihr Abitur mit Bestnote abgeschlossen und möchte nun Jura studieren.

Yazidi genocide remembrance day

Das heutige Datum markiert den 7. Jahrestag eines der schlimmsten Kriegsverbrechen der jüngsten Geschichte. Am 3.08.2014 begann der so genannte Islamische Staat (IS) den Genozid an Jesid*innen in Sinjar, Nordirak.

Corona Update: Die Katastrophe erreicht Nepal

Indiens Nachbarland Nepal kämpft mit steigenden Covid-19 Infektionszahlen. Das kleine Bergland steht vor einem kompletten Zusammenbruch des bereits überlasteten Gesundheitssystems, Lebensmittel gehen aus, die Menschen hungern.

Lesegruppen für Mädchen und Frauen in Nepal

Parasa ist 14 Jahre alt und kommt aus einer armen Familie aus einem Bergdorf in Nepal. Sie ist eine Dalit und gehört damit zur niedrigsten Kaste in Nepal, zu den „Unberührbaren“. Sie stemmt den Haushalt, versorgt ihr Geschwister, arbeitet auf dem Feld. Für Bildung und Schule ist nur selten Zeit. Durch die Pandemie hat sich ihre Situation und die Situation vieler anderer Mädchen noch verschlechtert und der Schulbesuch ist nun gänzlich keine Option mehr.

Keine Ausgrenzung mehr während der Menstruation

Es ist kalt. Eisig kalt. Der Wind heult um die Hütten, es ist stockdunkel. Doch du packst so schnell du kannst deine Matte und ein Tuch zusammen und setzt einen Schritt vor die Tür. Es raschelt im Gebüsch. Du hast Angst. Doch du musst zu dem kleinen Verschlag etwas außerhalb des Dorfes. Dort bleibst du sieben Tage. Vielleicht kannst du versuchen dort ein Feuer zu machen. Aber vielleicht doch lieber nicht. Du erinnerst dich gut an den schrecklichen Unfall im letzten Monat, als die Hütte Feuer fing.
8 Mär 2021 |Mission East

Weltfrauentag

Frauen sind das Rückgrat der Gesellschaft. Weltweit übernehmen sie die zentrale Rolle bei der Versorgung der Familie, der Erziehung der Kinder und der Nahrungsbeschaffung. Doch noch immer werden Frauen marginalisiert. Ein Tag reicht nicht aus, um sich für Gleichberechtigung für Frauen einzusetzen, aber wir nutzen diesen Tag, um auf unsere Arbeit mit Frauen aufmerksam zu machen!
22 Feb 2021 |Mission East

Neuer Film über Mission East

Wir sind Mission East!

In diesem kleinen Film, erzählen wir, wer wir sind, wie wir arbeiten und was uns wichtig ist! 

Wovon Kinder träumen

Worte können heilen. Aber Kinder, die Kriege, Zerstörung, den Tod eigener Familienmitglieder erlebt haben, versagt oft die Sprache. Das Erlebte kann nicht ausgesprochen werden. Doch wenn ein Kind einen Stift in die Hand nimmt, die Augen schließt und beginnt zu malen, kann es Erinnerungen, Gefühle und Gedanken ausdrücken, die es versucht hat wegzusperren oder die lang vergessen schienen.
24 Dez 2020 |Mission East

Mut schenken

Wir sind zutiefst beeindruckt von der Spendenbereitschaft in diesem Jahr. Trotz aller Einschränkungen und Entbehrungen durch die Pandemie haben wir großzügige Spenden erhalten, die uns helfen, die Ärmsten auf dieser Welt zu unterstützen.

4. Adventsgruß aus Nepal

Diesen Advent möchten sich die Menschen persönlich bei unseren Unterstützer*innen bedanken. Der vierte Gruß kommt aus Nepal!

13 Dez 2020 |

3. Adventsgruß - Irak

Diesen Advent möchten sich die Menschen persönlich bei unseren Unterstützer*innen bedanken. Der dritte Gruß kommt aus dem Irak!

„Und dann wurde uns klar: Wir sind wieder im Krieg“

Seit Sonntag, 27. September, fallen wieder Bomben auf Bergkarabach. Zerstören die zarte Hoffnung, dass doch einmal Frieden einkehrt in dieses kleine Gebiet. Wieder einmal verlassen die Menschen ihre Häuser, fliehen zu Verwandten, Bekannten. Vorräte, die übers Jahr für den Winter angelegt wurden, bleiben zurück in Bergkarabach. Genauso die warmen Decken und dicken Pullover. Geld ist knapp, Gehälter werden nicht bezahlt. Sorge um die Angehörigen, die Freunde, die Liebsten, an der Front. Mission East unterstützt mit Lebensmitteln, Decken und warmer Kleidung.
26 Okt 2020 |Mission East

Frieden in Afghanistan nicht auf Kosten der Frauenrechte

Der Frieden in Afghanistan darf nicht auf Kosten der Frauenrechte gehen!
Setara Hassan ist im Vorstand von Mission East und setzt sich seit langem für die Rechte der Frauen in Afghanistan ein.

Auf der DACAAR-Konferenz in Dänemark über Afghanistan am 11. September 2020 wurde schnell deutlich, dass humanitäre Hilfe und langfristige Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan fortgesetzt werden muss. Die Arbeit in Afghanistan wurde mit dem Streben nach Demokratie, Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und langfristigem Frieden und Sicherheit aufgenommen.

In den Quarantänezentren Nepals

Du hast gerade deinen Job verloren. Du bist wieder in deiner Heimat in der es auch keine Jobs gibt. Du musst in Quarantäne, weil du aus dem Nachbarland kommst. Die Zentren sind überfüllt. Es gibt kein Wasser. Nicht genug zu essen. Du kannst nicht weg, musst hier für vierzehn Tage ausharren. Du kennst die Leute nicht, mit denen du den Raum teilst. Du hast Angst, dich mit Covid-19 zu infizieren. Du hast keine Maske. Du wirst nicht getestet, weißt nicht, ob du dich infiziert hast, ob du das Virus in dein Heimatdorf mitbringst...

28 Sep 2020 |Mission East

So arbeiten wir an den nachhaltigen Entwicklungsziele der UN

Am 25. September 2015 verabschiedeten alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf dem Gipfeltreffen in New York die Agenda 2030 und mit ihr die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs). Was das überhaupt ist und welchen Beitrag Mission East leistet, erfahrt ihr hier!

Durst

Stellt euch vor ihr habt Durst. Richtig Durst. Es ist heiß. Kaum ein Wind geht. Das einzige Wasser ist das aus dem Flussbett.

Lachen wurde zu Entsetzen, Liebe zu Angst

Der Krieg in Afghanistan hat ihr die Kindheit genommen. Mit 15 musste sie mit ihrer Familie nach Dänemark fliehen und alles hinter sich lassen. Doch ihr Heimatsland hat Setara Nigar Hassan nicht vergessen

Beirut: Nach der Explosion

Am 04. September 2020 ist ein Monat ist seit der Explosion in Beirut vergangen. Die Lage hat sich mitnichten beruhigt. Unsere Partnerorganisation vor Ort gibt uns einen Einblick, wie unterschiedlich die Katastrophe die Menschen getroffen hat: Es gibt Geschichten von Familien, die drei Tage lang nichts zu essen hatten, die nicht mehr in ihre Wohnung zurückkonnten, von einem Barber, dessen Shop zerstört wurde, von einer Tochter, die verzweifelt versucht Insulin für ihren Vater zu besorgen, von einer alten Frau, die nun allein ist und auf der Straße übernachten muss. Die Liste ist unendlich.

Immer mehr Menschen profitieren von unserer Corona-Hilfe

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt weltweit. Mission East unterstützt weiterhin schutzbedürftige Menschenmit Hygieneartikel, Nahrungsmittel und Informationen. Hier ist der neueste Bericht über unsere Corona-Hilfe.

Mit unserer Corona-Hilfe erhalten immer mehr Familien Hygieneartikel, Schutzausrüstung, Lebensmittelpakete und Informationen. Täglich versuchen unsere Mitarbeitenden und Partner in Städten, Dörfern und unzulänglichen Bergregionen die am stärksten gefährdeten Menschen zu erreichen.

Corona-Hilfe Myanmar

Seit 2013 fördert und unterstützt Mission East in Myanmar Gemeinden der Mara – eine christliche Minderheit, die in der bergigen Chin-Region im Westen des Landes lebt. Diese Region ist ländlich geprägt und aufgrund der fehlenden Infrastruktur und der Entfernung zu den großen Städten sind Kommunikation und Reisen oft sehr schwierig. Außerdem leidet die lokale Mara-Gemeinde unter regelmäßiger Nahrungsmittelknappheit.

Corona-Hilfe Nepal

Nepal - bekannt als das Dach der Welt. Doch jenseits der Touristenpfade liegen auch die isoliertesten Gemeinden der Welt. Gebiete, die nur durch tagelange Fußmärsche erreichbar sind. Kann das Coronavirus dort überhaupt zu einer ernsten Gefährdung werden?

"Wir haben eine derartige Situation noch nie erlebt. Wir hatten 2015 Erdbeben, von denen jedoch nur bestimmte Gebiete betroffen waren. Diesmal leidet das ganze Land. Die Leute haben große Angst vor COVID-19." erzählt Ujjwal Amatya der Landesdirektor von Mission East Nepal.

Corona-Hilfe Tadschikistan

Als sich die Corona-Epidemie weltweit ausbreitete, setzte Mission East alles in Bewegung, um die in Tadschikistan mit am stärksten gefährdeten Personen zu schützen: Kinder mit Behinderungen.

Corona-Hilfe Libanon

Die Lage im Libanon ist noch immer dramatisch, die Wirtschaft steht vor einem Zusammenbruch. Mission East hat mit dem Beginn der Epidemie alle Kräfte mobilisiert, um die am meisten Gefährdeten während dieser Zeit zu unterstützen.

Wir verteilen Lebensmittel und Hygieneartikel an syrische Geflüchtete und andere gefährdete Familien im Libanon. Die Sozialarbeiterin Rita Rizk im Familienzentrum in Aley, das von Tabitha Relief & Development geleitet wird, nimmt uns mit:

Corona-Hilfe Syrien

Syrien nach mehr als neun Jahren Bürgerkrieg: zerbomte Häuser, Famileienmitglieder, Freunde und Nachbarn verloren, die Preise für Lebensmittel auf Rekordhöhe, Corona führt zu Entlassungen und Schließungen, das Land steckt in einer dramatischen Wirtschaftskrise.

17 Jun 2020 |

Corona-Hilfe Irak

Am 22.März.2020 schloss der Irak mit den ersten registrierten Fällen einer Corona-Infektion die Grenzen und verhängte einen strengen Lockdown. Schulen, Universitäten, Restaurants, Märkte wurden geschlossen. Tausende Menschen verloren ihren Lebensunterhalt und wissen nicht, wann die nächste Mahlzeit kommt. 

Corona-Hilfe Afghanistan

Mission East verteilt Hygienekits an über 98.000 Menschen in den von Konflikten betroffenen nordöstlichen Provinzen und führt Sensibilisierungskampagnen durch.

So hilft Mission East in der Corona-Krise

Womit helfen wir - und was sind die Herausforderungen?

Seit dem 20.März unterstützt Mission East Menschen in Not mit der Corona-Soforthilfe. Über 350.000 Menschen in fünf ausgewählten Ländern sollen unterstützt werden: Nepal, Syrien, Libanon, Afghanistan und Irak. Seitdem ist Tadschikistan und Myanmar dazugekommen und unser Ziel ist es, nicht weniger als 625.000 Menschen zu erreichen.

Überblick über unsere Corona-Nothilfe

Am 20. März startete Mission East ein umfangreiches Corona-Hilfspaket mit einer Kapazität mit der über 350.000 Menschen in fünf ausgewählten Programmländern erreicht werden sollen: Nepal, Syrien, Libanon, Afghanistan und Irak. Seitdem wurden Tadschikistan und Myanmar angeschlossen und die Kapazität ist auf 625.000 Menschen in extremer Armut, Menschen die auf der Flucht sind, Binnenvertriebene und Menschen mit Behinderungen angestiegen. Sie gehören zu den am stärksten gefährdeten Personen während einer Epidemie wie Covid-19.

Hunger

Hunger. Die wenigsten von uns in Deutschland wissen, was hungern bedeutet.

Doch für Millionen Menschen ist der Hunger eine reale Bedrohung.

822 Millionen Menschen hungern, 135 Millionen Menschen befinden sich in akuter Hungersnot.

Die UN warnt davor, dass sich diese Zahl durch die Corona-Epidemie verdoppelt, dass Millionen Menschen an den Folgen der Maßnahmen gegen die Epidemie sterben,

UN warnt: Auf Corona folgt Hungersnot

820 Millionen leiden unter chronischem Nahrungsmittelmangel. Nach Schätzungen der UN sind 113 Millionen Menschen direkt vom Hunger bedroht. Eine Situation, die sich durch die Corona-Epedemie nur verschlimmert.
Kim Hartzner zur aktuellen Situation:

Corona Blog III: Aleppo

Diese vier jungen Männer fahren jeden Tag durch Aleppo und verteilen Kisten mit Lebensmitteln, Hygienekits und Informationsmaterialien an Menschen in Not. Die Auflagen sind streng, sie müssen von Haustür zu Haustür gehen, können die Kisten nicht zentral verteilen, doch das gibt ihnen auch die Möglichkeit, die Menschen anders kennenzulernen. „Für alleinstehende ältere Menschen ist es mittlerweile unmöglich an Seife oder Lebensmittel zu kommen. Viele sind den ganzen Tag allein.

Corona Blog II: Aleppo

Ich habe in meinem Leben viel mitgemacht. Seit Jahren herrscht in meiner Heimat Krieg, wochenlang habe ich mich mit meiner Familie in Bunkern vor den Bomben versteckt, habe auf Nachrichten von verschwunden Freunden gewartet, habe Familienmitglieder verloren. Doch das Leben geht weiter, wir geben nicht auf! Jetzt steht die Welt wegen der Pandemie still. Sie betrifft jeden. Nicht nur uns in Syrien, sondern auch die Menschen in Europa. Wir sind es gewohnt, unsere Häuser aus Angst vor dem Tod nicht zu verlassen, doch einfach ist es immer noch nicht, wird es niemals sein.

Corona: Eine Gefahr von vielen

Sie sind im Krieg geboren. Ihre ersten Erinnerungen sind die von Bomben und dann Flucht. Jetzt leben sie im Libanon. Dicht gedrängt mit anderen Geflüchteten aus Syrien. Ihre Eltern finden keine Arbeit, wissen nicht, wie sie sie ernähren sollen, wissen nicht, ob sie jemals ihre Heimat wiedersehen.

Corona Blog I: Aleppo

Jeden Tag kämpfen wir gegen das Corona Virus in den Krisengebieten dieser Welt. Heute Bilder aus Aleppo, Syrien von unserer Partnerorganisation Dorcas. Seit neun Jahren herrscht dort Ausnahmezustand. Jetzt kommt das Virus noch dazu. Zwischen 18 und 6 Uhr gilt in Aleppo eine strenge Ausgangssperre.

COVID-19 response in Nepal!

Partnerarbeit ist das A und O! Unter den Auflagen, die zur Zeit auf Grund der weltweiten Pandemie herrschen, Nothilfe zu leisten ist eine Herausforderung. Doch wir mekren nun mehr denn je, wie wertvoll unsere enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern vor Ort ist.