Frieden in Afghanistan nicht auf Kosten der Frauenrechte | Mission East Germany

Frieden in Afghanistan nicht auf Kosten der Frauenrechte

Nach Jahrzehnten des Konflikts soll ein Abkommen zwischen den USA und den Taliban einen Weg zum Frieden in Afghanistan ebnen. Setara Hassan, die selbst in Afghanistan aufgewachsen ist und vor dem Krieg nach Dänemark fliehen musste, setzt sich seit Jahren für die Menschen, insbesondere für die Frauenrechte in ihrem Heimatland ein. Jetzt ist die Vorstandsmitglied von Mission East Dänemark. Auf der DACAAR-Konferenz in Kopenhagen, stellt sie unsere Arbeit in Afghanistan vor und macht unmissverständlich deutlich, dass Frieden niemals auf Kosten der Frauen in Afghanistan erreicht werden darf. Mission East setzt sich seit Jahrzehnten für die Frauen in Afghanistan ein und unterstützt sie durch Projekte zur Selbstständigkeit und dem Aufbau von Lebensgrundlagen!
Auf der DACAAR-Konferenz in Dänemark über Afghanistan am 11. September 2020 wurde schnell deutlich, dass humanitäre Hilfe und langfristige Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan fortgesetzt werden muss. Die Arbeit in Afghanistan wurde mit dem Streben nach Demokratie, Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und langfristigem Frieden und Sicherheit aufgenommen.

Die Taliban missachten diese Grundwerte nach wie vor in eklatanter Weise, und in den von den Taliban kontrollierten Gebieten kommt es zu weitreichenden Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts. Vor allem afghanischen Frauen leiden unter den Konflikten.
Setara Hassan, die im Vorstand von Mission East Dänemark aktiv ist, nutzte auf der Konferenz die Gelegenheit, um unsere Arbeit in Afghanistan vorzustellen und zu betonen, dass die die Friedensverhandlungen mit den Taliban auf keinen Fall auf den Kosten der Grundrechte von Frauen geführt werden dürfen und sie nicht in die Ära zurückversetzt werden, in der sie systemisch untergraben und verletzt werden.