UN warnt: Auf Corona folgt Hungersnot | Mission East Germany

UN warnt: Auf Corona folgt Hungersnot

820 Millionen leiden unter chronischem Nahrungsmittelmangel. Nach Schätzungen der UN sind 113 Millionen Menschen direkt vom Hunger bedroht. Eine Situation, die sich durch die Corona-Epedemie nur verschlimmert.
Kim Hartzner zur aktuellen Situation:


„Die Coronakrise an sich ist eine Bedrohung, doch die Folgen können sich noch Jahre lang auf das Leben der Menschen auswirken, die sich zurzeit in prekären Situationen befinden. Die UN warnt vor einer Hungersnot. Aufgrund der Ausgangssperren können Million Menschen nicht mehr arbeiten und kein Einkommen generieren. Straßenverkäufer, Kleinstgewerbe stehen vor dem Bankrott.  Schon in den vergangenen Jahren hatten viele Menschen mit steigenden Lebensmittelpreisen auf Grund des Klimawandels zu kämpfen, Ersparnisse konnten nur die Wenigsten beiseitelegen und durch die Epidemie sind auch diese mittlerweile aufgebraucht.
Wir müssen jetzt handeln! Es müssen mehr Mittel für die Nahrungsmittelhilfe bereitgestellt werden. Wir konnten bereits Hygienekits, Informations- und Schutzmaterialen verteilen, das stand mit Ausbruch der Epidemie im Vordergrund, doch wir müssen weiterdenken und unsere Maßnahmen mit jeder Entwicklung anpassen.


Hunger betrifft jeden


Ohne Nothilfe von Hilfsorganisationen werden Kinder, ältere Menschen, Kranke und Schwache sterben. Das sind die rohen Fakten. Ohne Essen werden wir krank und sterben. Hier hilft keine Medizin. Hier können wir keine hygienischen Vorsichtsmaßnahmen treffen.


Deshalb leisten wir bereits neben unseren WASH Maßnahmen (Wasser, Hygiene, Sanitär) Nahrungsmittelhilfe. Zum Beispiel verteilt Mission East derzeit 10.000 Lebensmittelpakete und Hygieneausrüstungen an Arme und Flüchtlinge in Syrien und im Libanon sowie Tausende von Paketen an die Menschen im Irak, in Tadschikistan, Nepal und Afghanistan. Die Notlage zwingt die Organisation, Gelder umzuleiten. Diese Lösung hält jedoch nur eine Weile an.
Wir arbeiten daran, 625.000 Menschen in sechs Ländern zu erreichen, müssen aber noch 87 Prozent der Hilfe finanzieren!“

Spenden Sie an Mission East, jeder Beitrag zählt und kommt bei den Menschen vor Ort an!


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