Aktuelle Krisen | Mission East Germany

Aktuelle Krisen

Neben der Arbeit in unseren regulären Programmländern handelt Mission East auch in Situationen, die sofortige humanitäre Hilfe erfordern. Dabei agieren wir durch Partnerorganisationen, die bereits vor Ort Strukturen haben und dort arbeiten. Seit mehreren Jahren unterstützen wir so vom Krieg in Syrien betroffene Familien und Geflüchtete Rohingya in Bangladesch.

Bangladesch

  

Im Herbst 2017 flohen mehr als 600.000 Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch. Seit dem leben sie nun in behelfsmäßigen Notunterkünften. Die Rohingya wurden gewaltsam aus Myanmar vertrieben und sind im benachbarten Bangladesch in Sicherheit. Doch auch dort ist es nicht einfach. Die heftige Überschwemmungen während der Monsunzeit zerstörten viele der selbst gebauten Notunterkünfte - Häuser aus Bambusstöcken und Planen, darunter auch improvisierte Kliniken. Die größte Gefahr der Überschwemmungen liegt aber in der Verbreitung von Krankheiten. Deswegen schulen wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner Medical Teams International (MTI) die Menschen vor Ort bei der Aufrechterhaltung ihrer Hygiene und helfen beim Erichten neuer Kliniken, Medizinischer Behandlung, Psychosozialer Beratung und der Nahrungsmittelverteilung. 

Syrien

  

Der Krieg in Syrien hat Hunderttausende von Menschenleben gefordert und Millionen zur Flucht gezwungen. Ab 2013 hat Mission East mit der Karagheusian Foundation zusammengearbeitet und Binnenvertriebene in Syrien und syrische Geflüchtete im benachbarten Libanon unterstützt. Der Konflikt hatte schwerwiegende Auswirkungen auf die Minderheiten in Syrien, einschließlich der armenischen Bevölkerung. Allein in Aleppo gab es früher 70.000 Armenier - nur noch wenige tausend sind übrig. Viele sind nach Armenien geflohen und erhalten dort Unterstützung von Mission East.

Hilfe für Vertriebene

Hilfe für Rohingya in Bangladesh

Mission East unterstützt in Bangladesch die Rohingya, eine muslimische Minderheit, die 2017 auf Grund ihrer Religion und kulturellen Hintergrundes brutal aus Myanmar vertrieben wurde.