Nepal | Mission East Germany

Nepal

Nepal, der schmale Streifen zwischen China im Norden und Indien im Süden. Jeder kennt das Land als Dach der Welt, mit dem Himalaya-Gebirge und dem höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest (8.848 m). Doch jenseits der Touristenpfade ist Nepal ein Land, welches lange von politischen Unruhen betroffen war und in dem viele Menschen in extremer Armut leben.
Mission East ist seit 1997 in Nepal aktiv und die Friedensprozesse haben dazu geführt, dass entlegenere und von Nahrungsmittelunsicherheit betroffene Gebiete nun besser zugänglich sind. Initiativen haben so bessere Möglichkeiten, Problemen entgegenzuwirken. Einige dieser Probleme sind der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser, wenige sanitäre Einrichtungen, unzureichende Hygienepraktiken und Nahrungsmittelunsicherheit. Die bereits prekäre Situation wird durch mangelhafte Infrastruktur, Abgeschiedenheit und ungünstige geologische Verhältnisse im Himalaya-Gebirge verschlimmert.
Mission East arbeitet in den äußerst entlegenen Gebieten der Karnali Provinz und engagiert sich dort unter anderem für die Stärkung der Rechte von Frauen. Wir fördern Frauen, indem wir ein breitesTrainingsangebot schaffen, welches von Alphabetisierungskursen bis zum Aufbau von Spar- und Kreditgruppen reicht. In diesen Gruppen lernen die Frauen sich gegenseitig zu stärken und erfahren mehr über ihre Rechte und wie sie diese einfordern können. Unsere Arbeit zeigt uns immer wieder, wie zentral die Rolle der Frau in der Bekämpfung langfristiger Armut ist und unsere Projekte in Nepal geben uns Hoffnung und Zuversicht für eine bessere Zukunft.

WASH

Wiederaufbau nach Brandkatastrophe

Die Palanta Gemeinde ist eines der abgelegensten und geografisch herausforderndsten Gebiete im Bezirk Kalikot. In dieser Gemeinde befindet sich fünf Gehstunden von der Hauptstraße entfernt das Dorf Khada. Khada hat mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Aufgrund des trockenen und zerklüfteten Geländes und der begrenzten Niederschläge ist der Zugang zu Trinkwasser und Wasser für die sanitäre Nutzung stark begrenzt.

Resilienz

Nothilfe bei den Fluten 2017

Jedes Jahr Anfang Juni kommt es ausgehend von Südindien bis hoch in den Norden zu heftigen Monsunregen.  Der Monsun 2017 war jedoch außergewöhnlich stark, sowohl hinsichtlich seiner Dauer als auch seiner Folgen. In Nepal dauerte die Regenzeit bis in den Oktober hinein, anstatt wie üblich bis etwa Mitte September. Dabei wurde vor allem die Land- und Viehwirtschaft getroffen: 40 Millionen Hektar Land wurden überschwemmt und 70.000 Haus- und Nutztiere verendeten.

Inklusionsprojekte

Stärkung der Frauen in Nepal

Stärkung der Frauen in Nepal

Das Leben einer Frau in Nepal ist oft nicht einfach. Ihre Pflichten sind von der sozialen Hierarchie, der Kastenordnung und der Tradition bestimmt. Ihre Rechte stehen hinter der Autorität des Mannes. Oft müssen sich die Frauen um die Ernährung der ganzen Familie kümmern. Dies ist ohne finanzielle Mittel und mit geringer Bildung fast unmöglich.