Fayziev ist für die Welt bereit | Mission East Germany

Fayziev ist für die Welt bereit

"Ich sehe das Licht in den Augen meines Kindes", sagt Mutter Marguba Dilshod, während sich ihr Sohn Fayziev langsam auf uns zubewegt. Vor einem Jahr konnte er sich so gut wie gar nicht bewegen.
Der zwölfjährige Fayziev Dilshod lebt mit seiner Familie in dem Dorf Yori in Tadschikistan. Bevor Fayziev Unterstützung von Mission East bekam, konnte er sich nicht ohne Hilfe aufrichten. Er konnte weder krabbeln, noch seine Wünsche oder Gefühle ausdrücken. Da er nicht die volle Kontrolle über seine Hände hatte, benötigte er im Alltag für die grundlegensten Dinge Hilfe. Nun nimmt er an verschiedenen Therapien teil. Er bekommt Physiotherapie, Psychotherapie und Sprachtherapie. Außerdem erhielt er eine Reihe von Hilfsmitteln, die ihm bei der Bewältigung seines Alltags unterstützen. 

Er wird immer selbstständiger 
Fayziev Dilshod kann heute viele persönliche Aufgaben alleine erledigen. Er kann sich waschen, sich anziehen und ohne Hilfe essen. Er übt jeden Tag Laufen und kann mit Festhalten aber ohne weitere Hilfe 15 Minuten lang stehen. Er kann sich in kurzen Sätzen ausdrücken und versteht was ihm gesagt wird. Dank des Mission East-Rollstuhls ist Fayziev Dilshod nun mobiler geworden und kann die Welt um ihn herum entdecken. Er nimmt an vielen verschiedenen kulturellen Veranstaltungen teil, darunter auch an von Mission East organisierten Treffen.

Sein Leben ist lebenswert
"Ich sehe das Licht in den Augen meines Kindes und seine Lebensbereitschaft - obwohl ihm so viel abverlangt wird. Ich hätte nie gedacht, dass ich in ein und demselben Mission East Projekt sowohl psychologische als auch materielle und finanzielle Hilfe bekommen würde “, erzählt Marguba Dilshod, die Mutter von Fayziev.

Fayzievs Eltern sind an der Rehabilitation beteiligt und können ihrem Sohn nun bei seiner Ausbildung helfen. Sie sind Teil der Elternhilfegruppe in Yori und unterstützen andere Eltern darin, offen mit der Behinderung ihres Kindes umzugehen.