Inklusionsprojekte | Mission East Germany

Inklusionsprojekte

Armut und Ausgrenzung hängen zusammen. Wenn wir gegen Armut kämpfen wollen, müssen wir gegen Ausgrenzung kämpfen. Mission East setzt sich seit vielen Jahren für die Inklusion marginalisierter Menschen ein und hat in Zusammenarbeit mit renommierten Inklusions-Experten, ICCO Nepal und Light for the World geschriebeneinen Inklusionsleitfaden entwickelt, an dem wir uns selbst, aber an dem sich auch andere Organisationen orientieren können. 

Bei Inklusion geht es uns nicht nur um Menschen mit Behinderung, sondern um alle Menschen, die beispielsweise aufgrund von Geschlecht, Kaste, sozioökonomischen Status, race und Religion ausgegrenzt werden. In unserer Arbeit beziehen wir diese Menschen unter dem Motto „niemanden zurücklassen“ von der Budgetierung über die Länderstrategien bis hin zur Einstellungspolitik mit ein.

Mission East setzt sich seit 15 Jahren für die Gleichberechtigung von Kindern mit Behinderung in Armenien und Tadschikistan ein und führt erfolgreiche Programme in diesem Bereich durch. So wurden zum Beispiel in Armenien zahlreiche Zentren für die Betreuung von Kindern mit Behinderung gegründet.

Um das Bewusstsein und das Mitgefühl der Verantwortlichen zu stärken, haben wir uns außerdem erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Integrationspädagogik in den Lehrplan pädaogosicher Hochschulen in Armenien aufgenommen wird. Darüber hinaus unterstützt Mission East Eltern dabei Interessenvertretungen zu bilden, um sich gemeinsam für die Rechte ihrer Kinder einzusetzen.

Wenn Sie mehr über Inklusion in der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit wissen wollen, finden Sie unseren Inklusionsleitfaden finden Sie hier.

Tadschikistan

Inklusion in Tadschikistan

Die Situation für Menschen mit Behinderung in Tadschikistan ist nicht einfach. Sie werden stigmatisiert, diskriminiert und zu einem großen Teil von der Zivilgesellschaft ausgegrenzt. So erhält von den rund 24.500 Kindern mit Behinderungen derzeit nur jedes fünfte Kind eine angemessene Betreuung, da sich die Dienstleistungen hauptsächlich auf medizinische Maßnahmen konzentrieren und nicht auf Rehabilitationsmaßnahmen.

Myanmar

Schulische Ausbildung für die Mara

In der entlegenen Gemeinde von Lailenpi in den Bergen des Chin-Staates nahe der indischen Grenze, unterhält eine lokale Organisation, die Entwicklungsabteilung der evangelischen Mara Gemeinde, ein schulisches Ausbildungszentrum für die Mara (‘Centre for Maraland Education’ (COME)).

Armenien

Zusammen leben zusammen lernen

Diskriminierung, Vernachlässigung und Armut sind für viele Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und ihren Familien in Armenien alltäglich. Menschen mit Behinderungen gelten oft als minderwertig. Vorurteile durch die Gesellschaft und die Unfähigkeit der Schulen, ein angemessenes Lernumfeld zu schaffen führen dazu, dass diese Kinder entweder gar keine Schule besuchen oder aber eine, die ihre besonderen Bedürfnisse nicht berücksichtigt. So "existieren" die Kinder einfach, ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie fühlen sich wertlos und als Belastung für ihre Familien.

Nepal

Stärkung der Frauen in Nepal

Stärkung der Frauen in Nepal

Das Leben einer Frau in Nepal ist oft nicht einfach. Ihre Pflichten sind von der sozialen Hierarchie, der Kastenordnung und der Tradition bestimmt. Ihre Rechte stehen hinter der Autorität des Mannes. Oft müssen sich die Frauen um die Ernährung der ganzen Familie kümmern. Dies ist ohne finanzielle Mittel und mit geringer Bildung fast unmöglich.

Armenien

Unterstützung HIV Betroffener

In Armenien konzentriert sich Mission East darauf, lokale Organisationen der Zivilgesellschaft zu befähigen, integrative Strategien und Praktiken zu entwickeln und für diese einzutreten. Dadurch wird der Zugang zu wichtigen sozialen, bildungsrelevanten und medizinischen Dienstleistungen für marginalisierte Gruppen gewährleistet. Zu unseren Zielgruppen zählen unter anderem HIV/AIDS-gefährdete Bevölkerungsgruppen.